Sprachheilpädagogin Birgitta Schmitz-Keuken
Sprachtherapie Schmitz-Keuken Foto des Hauses

HÄUFIGE FRAGEN







 



Wann sollte Sprachtherapie nachgefragt werden

Sprachentwicklung von 0 bis 6. Monat:

Das Baby reagiert auf Geräusche, es bewegt seine Augen oder seinen Kopf in Richtung der Klangquelle. Es lallt und erzeugt Geräusche

Lassen Sie sich beraten, wenn Ihr Kind

  • verstummt, insbesondere nach dem 6. Monat
  • auf Geräusche nicht reagiert
  • keinen Blickkontakt aufnimmt

Sprachentwicklung ab dem 12. Monat:

Ein Kind versteht einfache Aufträge. Es sagt „Mama“ und „Papa“, „da“… Es reagiert auf seinen Namen.

Lassen Sie sich beraten, wenn Ihr Kind

  • keine ersten Worte spricht
  • nur mit Gestik und Mimik oder Schreien versucht zu kommunizieren.

Sprachentwicklung ab dem 18. Monat:

Ein Kind versteht einfache Sätze und Aufgaben. Es benennt bekannte Dinge. Sein Wortschatz wächst täglich.

Lassen Sie sich beraten, wenn

  • sich die Sprache Ihres Kindes verschlechtert oder sich nicht weiter entwickelt
  • Ihr Kind aufhört zu sprechen.

Sprachentwicklung ab dem 24. Monat:

Ein Kind sagt seinen Namen. Es spricht in Zwei- bis Dreiwortsätzen. Es versteht längere Sätze.

Lassen Sie sich beraten, wenn

  • Sie das Gefühl haben, dass Ihr Kind Sie nicht versteht,
  • Ihr Kind meistens unverständlich spricht,
  • Ihr Kind keine Zwei- bis Dreiwortsätze spricht,
  • der Wortschatz Ihres Kindes außer „Mama“ und „Papa“ nur wenige Wörter umfasst. Der Wortschatz sollte jetzt mindestens 50 Wörter umfassen.


Sprachentwicklung ab dem 36. Monat:

Ein Kind bildet Sätze und stellt Fragen. Es versteht einfache Geschichten.

Lassen Sie sich beraten, wenn Ihr Kind

  • für Fremde unverständlich spricht
  • wenige Tätigkeitswörter, keine Artikel oder Eigenschaftswörter benutzt,
  • noch nicht beginnt, die Mehrzahl zu bilden,
  • noch keine einfachen Sätze bildet.

Die Therapie sollte frühzeitig beginnen, um die Entstehung und Verschlechterung einer Störung zu verhindern.  Bereits für einjährige Kinder können anhand von Elternfragebögen Risikofaktoren für die Sprachentwicklung des Kindes herausgefiltert werden. Durch die Verbesserung der Lernbedingungen innerhalb der Therapie werden eigendynamische Erwerbsprozesse in einer dafür günstigen Entwicklungsphase aktiviert.

Sprachheilpädagogen behandeln Kinder

  • im Frühförderbereich 0 – 3 Jahre
  • im Vorschulbereich 3 - 6 Jahre
  • Schulkinder.





 




Was sind die Ursachen kindlicher Sprachentwicklungsverzögerungen?

Zu den bekannten Risikofaktoren zählen:

  • allgemeine Entwicklungsstörungen
  • Hörstörungen
  • Hirnreifestörungen
  • familiäre Sprachschwäche mit Krankheitswert
  • geistige und körperliche Behinderungen
  • genetisch bedingte Syndrome
  • Schädel-Hirn-Traumata, entzündliche Hirnprozesse
  • Hirntumore.





 




Wie lange dauert eine Therapieeinheit?

In der Regel beträgt eine Therapieeinheit 45 Minuten. 

In Einzelfällen sind in Abhängigkeit vom Störungsbild auch Therapieeinheiten von 60 Minuten sinnvoll (siehe Fütterstörungen).
Die wöchentliche Therapiefrequenz ist abhängig vom Entwicklungsstand des Kindes und von den häuslichen Gegebenheiten.







 



Zweisprachigkeit

Mehr als die Hälfte der Erdbevölkerung spricht mehrere Sprachen. Das Beherrschen mehrerer Sprachen kann für die allgemeine und berufliche Entwicklung ein Vorteil sein.

Wichtig ist, dass es in der Familie klare Regeln für den Umgang mit den verschiedenen Sprachen gibt. Sie sollten sich unbedingt entscheiden, welche Sprache/Sprachen Sie von Anfang an sprechen weil klare Sprachtrennungsregeln Ihrem Kind den Spracherwerb erleichtern.

Ihr Kind hat die Möglichkeit, verschiedene Sprachen gleichzeitig (simultan) oder nacheinander (sukzessiv) zu lernen.

Ein Erlernen der Sprache über Fernsehprogramme ist nicht sinnvoll und hilft nicht!

Am meisten hilft es Ihrem Kind, wenn Sie ihm zugewandt sprechen und mit ihm spielen.






 


Stimmstörungen bei Erwachsenen

Stimmstörungen bei Erwachsenen können organisch oder funktionell bedingt sein.
Veränderungen im Stimmklang (rau, gepresst oder verhaucht), in der Sprechmelodie und in der Belastbarkeit (schnelle Ermüdung) kennzeichnen die Störung von Missempfindungen (Kratzen, Trockenheits- oder Fremdkörpergefühl) bis hin zu Schmerzen.

Menschen in sprechintensiven Berufen sind hiervon besonders betroffen.

Jede Heiserkeit, die länger als 3-4 Wochen dauert, sollte ärztlich untersucht werden.






 


Sprechstörungen bei Erwachsenen

Sprechstörungen im Erwachsenenalter sind zentral oder peripher bedingte motorische Störungen der Sprechorgane.

Wir unterscheiden

  • Sprechstörungen mit Problemen der Artikulation (Sprechmotorik)
  • Sprechstörungen mit Problemen im Sprechablauf (Redeflussstörungen)

Ursachen

Grunderkrankungen, bei denen motorische Sprechstörungen auftreten können:

  • Cerebrale Durchblutungsstörungen
  • Schädel-Hirn-Traumata
  • Hirntumore
  • Hirnoperationen
  • Cerebrale entzündliche Prozesse
  • Morbus Parkinson
  • Bulbärparalysen
  • Multiple Sklerose
  • Myastenia gravis
  • Ataxien, Dystonien
  • lokale organische Schädigungen

Ursachen für Störungen des Redeflusses:

  • Audiogene Ursachen
  • Genetische Ursachen
  • Psychische Ursachen
  • Traumatische Ursachen
  • Neurologische Ursachen
  • Multifaktorielle Ursachen 





 


Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS - Legasthenie)

Der Schriftspracherwerb gehört zur Sprachentwicklung. Nur einem alphabetisierten Menschen steht die volle Teilnahme am Leben der Gesellschaft offen. Kinder, denen viel vorgelesen wurde und die ihre Eltern häufig lesend oder schreibend erleben, sind deutlich im Vorteil.


Ursachen:

LRS ist eng mit der Sprachentwicklung eines Kindes verknüpft. Den sprach verarbeitenden Fähigkeiten u. a. Reime und Klangeigenschaften eines Wortes zu erkennen, es in Silben unterteilen zu können und einzelne Sprachlaute herauszuhören kommt eine zentrale Bedeutung zu.
Die sogenannte „phonologische Bewusstheit“ als spezifischer Bereich der auditiven Wahrnehmung entwickelt sich bereits im Vorschulalter.

Eine Lese-Rechtschreib-Störung wird diagnostiziert, wenn keine primären Defizite im Hören und Sehen sowie keine neurologischen, psychiatrischen oder anderen Erkrankungen vorliegen.

Den Hintergrund für diese Störungen bilden Schwierigkeiten bei der phonologischen Analyse gepaart mit brüchigen Grundlagen in der Laut-Buchstaben-Beziehung und nachfolgendem instabilem Regelerwerb. Aussprachestörungen können den Ausbau der alphabetischen Strategie erheblich beeinträchtigen.



Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
von 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr
von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Therapeutische Beratung

von 7:30 Uhr bis  8:00 Uhr
Tel.: 0202 - 49 68 760

Mitglied im Deutscher Bundesverband  der akademischen Sprachtherapeuten e.V.
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So erreichen Sie unsere barrierefreie Praxis:

Praxis für Sprachtherapie Birgitta Schmitz-Keuken 

Wall 32-34

42103 Wuppertal 

Tel.: 0202 - 49 68 760

Fax.: 0202 - 49 68 761

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